| |
|
|
|
| BIOGRAFIA |
|
 |
|
|
 |
Das Licht gehört seit jeher zu meinem Leben, schon seit meiner Schulzeit im wissenschaftlichen Zweig und später durch Gelegenheiten, die mir meine Arbeit bot, die ich seit dem Alter von 16 Jahren ausübe.
Ich halte es für ein großes Glück, dass ich von Anfang an meine Liebe zum Licht mit meiner Arbeit verbinden konnte: allem voran das Theater! Die Möglichkeiten, die sich bei der Beleuchtung einer Bühne, einer Vorstellung bieten, zunächst bei den Regisseuren und später beim Publikum, die Gefühle, die man bei den Zuschauern wachrufen kann… Das Licht zum Hervorheben der schönsten, der dramatischsten Augenblicke, um die Schönheit eines klassischen Balletts zu verkörpern oder um die Kraft einer „hard rock“ Gruppe zu unterstreichen… Alles dies war mir viele Jahre lang vergönnt und zwar zusammen mit denjenigen, die das „Theater“ in Italien und im Ausland vertreten haben; Schauspieler, Regisseure oder Bühnenfotografen. Angefangen von Adriana Asti bis Valeria Moriconi, von Andrea Camilleri bis Franco Zeffirelli, von Franco Ferrari bis Krysztof Zanussi, von Toquinho bis zu den Stadio, um nur einige Künstler zu nennen, für die ich gearbeitet habe.
Und ich konnte schon früh durch meinen Lehrauftrag für Beleuchtungstechnik für Aufführungen in mehreren Ausbildungslehrgängen einen Teil meiner Erfahrungen an junge Menschen weitergeben, die ihre ersten Schritte in dieser herrlichen Welt taten. |
Und die Fotografie, die Kunst des Lichts, folgte stets im Gleichschritt meinem Weg, hat viele meiner Lebensabschnitte festgehalten und begleitet mich ständig.
Mit meinen Aufnahmen möchte ich „meine Emotionen weitergeben“, ja mit aller Macht versuchen, in dem Betrachter meiner Fotografien zumindest einen kleinen Teil der Gefühle wachzurufen, die ich selbst beim Aufnehmen empfand. Aus diesem Grund halte ich nicht viel von „Postproduktion“. Ich versuche, mein Foto „im Apparat“ zusammenzustellen und in seltenen Ausnahmen nur sehr wenig dem Computer zu überlassen. Beim Retouchieren beschränke ich mich auf Eingriffe, die man in der Dunkelkammer durchführen konnte (und durchführte). Und wiederum aus diesem Grunde ist - abgesehen von den Aufnahmen meiner Reisen und der Orte, die ich mit meinem Motorrad oder mit meinem Geländewagen zusammen mit meinen Freunden besuche oder abgesehen von Fotos von Theatervorstellungen oder Ballett, die mich ganz besonders fasziniert haben - ein bedeutender Teil meiner Arbeit weiblichen Aktfotos gewidmet.
|
 |
Der weibliche Akt, nicht nur als Sinnlichkeit erlebt, auch wenn Sex für mich ein grundlegendes Konzept ist, sondern als Darstellung der Frau in allen ihren Zügen , die ich nicht auf den von den Modetrends der meiner Zeit vorgegebenen erotischen Geschmack beschränke: die Begriffe von Schönheit haben sich im Laufe der Jahre gewandelt und ich bin überzeugt, dass sie sich auch in der Zukunft weiter ändern werden. Das Aktfoto, das ich mit aller meiner Kraft darzustellen suche, ist niemals gewöhnlich, absehbar oder noch schlimmer erniedrigend für die Frauen, die sich meinem Objektiv stellen. Und gerade deshalb sind „meine“ Frauen nicht unbedingt Fotomodelle. Es sind Manager oder Verkäuferinnen, Studentinnen oder Hausfrauen: es sind alles Frauen, aus deren Augen „Licht“ strahlt und die diese Prise von gesundem Exhibitionismus (der meiner Meinung nach eine Gabe ist) und von Lebenslust und den Drang besitzen, sich zu zeigen und sich ihres Daseins zu freuen.
Ich wiederhole es noch einmal: ich halte es für ungerecht und irritierend wenn von „romantischen“ oder „reinen“ Aktfotos gesprochen wird, besonders wenn es meine Kollegen tun: ich halte dies für ein sich hinter einer gläsernen, allzu durchsichtigen Wand verschanzen. Weiblich Aktfotos sind immer sinnlich und verbergen eine fast zu offensichtliche erotische Ausstrahlung, die oft (hoffentlich nicht bei mir) in Pornografie ausartet, ein Genre, das ich keineswegs verurteile, aber für nicht besonders ützlich nhalte. |
Wenn ich meine Fotos zu beschreiben versuche, bezeichne ich sie niemals als romantisch oder rein. Sie haben nur selten etwas ju ngfräuliches. Und ich glaube, es ist auch nicht richtig, die Frauen, die für mich Modell gestanden haben oder noch für mich Modell stehen werden, als so zu bezeichnen. Ihre nackten oder nur von Licht verhüllten Körper sind zweifellos sinnlich, zuweilen erotisch, in anderen Situationen mütterlich, rau oder sehr kontrastreich.
Und wenn Sie beim Betrachten meiner Aktfotos keines dieser Gefühle nachempfinden können, dann ist dies nur meine Schuld und dafür entschuldige ich mich. |
|
|
|
 |
|
|